>>2798543Dabne sehr, das hilft mir weiter.
Mein neues Buch „Der Wahrheitskomplex: Wie NGOs im Staatsauftrag unerwünschte Meinungen bekämpfen“ erscheint am 4. Mai. Hier präsentiere ich eine Leseprobe zum Aufbau des deutschen Wahrheitskomplexes. Im Buch erfahren Sie auch, wie nach diesem Vorbild der europäische Wahrheitskomplex aufgebaut wurde und welche Rolle der militärisch-geheimdienstliche Sektor der USA dabei spielte.
Leseprobe
„Deutschland war in Europa beim Aufbau des Wahrheitskomplexes und dessen rechtlicher Unterfütterung ein Vorreiter. Es begann bereits 2014, auch wenn das damals nicht erkennbar war. Aus dem Umfeld der SPD heraus gründete sich das Recherchekollektiv Correctiv*, das sich zu einem wichtigen Pfeiler des staatsnahen Wahrheitskomplexes entwickeln sollte. Im gleichen Jahr setzte die Merkel-Regierung das Förderprogramm »Demokratie Leben!« auf. Aus diesem wurde ab 2015 mit steil ansteigenden Summen »zivilgesellschaftliches Engagement« gefördert. Ein großer Teil davon ging und geht an NGOs des Wahrheitskomplexes.
Im September 2015 vereinbarte der damalige Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) nach einem Gespräch mit Facebook-Vertretern in Berlin die Gründung einer Arbeitsgruppe (Taskforce) gegen Hassbotschaften. Wichtigste Teilnehmerin aus der sogenannten Zivilgesellschaft war die Amadeu Antonio Stiftung (AAS). Diese wurde 1998 von Anetta Kahane gegründet, einer langjährigen informellen Mitarbeiterin der Staatssicherheit der DDR. Die Stiftung engagiert sich gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit. Im Stiftungsrat sitzt unter anderem der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, außerdem ein aktiver Politiker der SPD und zwei ehemalige von Grünen und FDP.
Anlass der Taskforce-Gründung waren Proteste gegen die tolerierte Masseneinwanderung. Die AAS hatte offenkundig die Vorarbeit für Maas geleistet. Sie veröffentlichte im Monat vor Bekanntgabe der Arbeitsgruppe eine Broschüre über den Umgang mit »Hate Speech« im Internet, mit einem Geleitwort des Justizministers, in dem er die AAS dafür lobt, dass sie Strategien und Handlungsempfehlungen anbietet. Weil diese Arbeitsgruppe gegen Hass den Auftakt einer Kampagne darstellte, die in das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und dessen Nachfolger, den Digital Services Act, münden sollte, wollen wir uns die AAS und ihr Verständnis von »Hassrede« näher anschauen.
AAS-Gründerin Anetta Kahane vertrat auf einer Pressekonferenz im November 2020 die These, »weil der Antisemitismus selbst die älteste Verschwörungstheorie überhaupt ist«, seien »Verschwörungstheorien immer antisemitisch, selbst wenn sie sich mit Bill Gates beschäftigen“. Diese Argumentation widerspricht zwar den Gesetzen der Logik. Das hinderte aber weder Kahane noch den Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, daran, diese Unlogik auf die Corona-Maßnahmen-Proteste anzuwenden. Klein bezeichnete den Antisemitismus als zentrales Bindeglied ganz unterschiedlicher Milieus, die gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gingen. Kahane forderte, der Verfassungsschutz müsse sich mit der Corona-Bewegung befassen, in der sich Antisemitismus in neuer und gefährlicher Weise verdichte. Das Bundesamt für Verfassungsschutz übernahm Kahanes eigenwillige Antisemitismusdefinition, wie wir später noch sehen werden.
Mit seiner Forderung nach Berichten mit konkreten Zahlen zu gemeldeten und gelöschten Inhalten setzte sich Maas ebenso wenig durch wie mit der Forderung, die Plattformen müssten gemeldete Inhalte mehrheitlich innerhalb von 24 Stunden prüfen oder der Forderung nach eigenen Löschteams in Deutschland. Mehr Erfolg als Maas hatten wenig später das Institute for Strategic Dialogue* (ISD) und die AAS. Das ISD verkündete im Januar 2016 gemeinsam mit Facebook die Gründung der Initiative für Zivilcourage Online. (…) Im Rahmen dieser Initiative willigte Facebook doch noch in Maas’ Forderung ein, in Deutschland ein eigenes Team für die Löschung von Inhalten aufzustellen.
Die Namen der an der Initiative teilnehmenden NGOs wurden vom ISD nicht offengelegt. Es ist allerdings bekannt, dass die AAS teilnahm. Die NGOs bekamen kostenlose Werbeplätze von Facebook für Gegenrede-Kampagnen und kostenlose Beratung zu deren Gestaltung. Wichtiger wohl: Sie bekamen vom ISD »Berichte mit tiefgehenden, datengetriebenen Einsichten in die stetig sich verändernde Landschaft der extremistischen Propaganda, Narrative und Netzwerke«. Auch bei der Vernetzung der Organisationen des entstehenden Wahrheitskomplexes und seinen »Aktivisten« war die Initiative tätig. (…) Die NGOs des Wahrheitskomplexes wurden also von Anfang an von einer regierungs- und geheimdienstnahen Organisation zur Extremismusbekämpfung geschult, vernetzt und gefördert, unter tätiger Mithilfe einer großzügig mit Steuergeld geförderten und eng mit dem Justizminister zusammenarbeitenden NGO, die von einem Landesverfassungsschutzpräsidenten kontrolliert wird.
Ende 2016 machte sich Maas an die Arbeit für eine andere Pionierleistung: das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG). Im Juni 2017 wurde das Gesetz von der schwarz-roten Regierungskoalition beschlossen. Es war der Eisbrecher und das Vorbild für den europäischen Digital Services Act (DSA), der das NetzDG mit seinem Inkrafttreten im Februar 2024 ersetzen sollte.
Das NetzDG verlangte von den digitalen Medienplattformen »offensichtlich rechtswidrige« Inhalte nach Hinweisen innerhalb von 24 Stunden zu löschen. Bei nicht offensichtlich rechtswidrigen Inhalten bekamen die Plattformen sieben Tage Zeit, eine Entscheidung zu fällen. Nach den bis dahin geltenden rechtsstaatlichen Gepflogenheiten hatte solche Entscheidungen in nicht eindeutigen und nicht eilbedürftigen Fällen ein Richter zu fällen. Die Plattformen mussten nun selbst abwägen, ob bei einer Äußerung die Meinungsfreiheit oder andere Belange überwogen. Dabei machte die im Entwurf enthaltene Berichtspflicht mit ihren Formulierungen deutlich, dass möglichst häufiges und möglichst schnelles Löschen und Sperren erwartet wurde. (…)
Im Januar 2017 verkündete Facebook, dass die dafür von Correctiv geschaffene Faktencheckergruppe Echtjetzt künftig für die Plattform Fakten checken werde. Echtjetzt wurde bald in »Correctiv-Faktencheck« umbenannt. Der frühere Correctiv-Redakteur Schlange macht in seinem Buch über Correctiv deutlich, dass die Politik, in Person des SPD-Justizministers Heiko Maas, bei diesem Abschluss geholfen hat. Er zitiert Spiegel Online mit der Feststellung, die Bundesregierung habe mit empfindlichen Bußgeldern gedroht, wenn Facebook nicht entschieden gegen Desinformation vorgehe, gefolgt von der Aussage: »Und so wird die Bundesrepublik jetzt nach ersten Kooperationen in den USA beim Fact-Checking das zweite Land, in dem eine Partnerschaft gegen Fake News ins Leben gerufen wird.«
Nicht nur mit der Partei von Justizminister Maas, sondern auch mit Facebooks Partnern bei der Initiative für Zivilcourage Online, Amadeu Antonio Stiftung und Institute for Strategic Dialogue, hatte Correctiv über personelle Verflechtungen gute Kontakte. Zum anfänglich fünfköpfigen Team von Correctiv gehörte Karolin Schwarz. Sie ist Mitautorin des »Monitoringberichts 2015/16« der AAS über »Rechtsextreme und menschenverachtende Phänomene im Social Web« und arbeitete außerdem als Beraterin des ISD. Miro Dittrich war 2017 Mitglied eines gemeinsamen Faktenprüfer-Teams von Correctiv und der britischen NGO First Draft zur Bundestagswahl sowie Teil eines Wahlbeobachtungsteams des ISD zur Europawahl im Jahr 2019. Er ist außerdem Autor zweier AAS-Monitoringberichte zu Rechten im Netz. Und Correctiv-Chef David Schraven höchstselbst organisierte mit dem damaligen Programmleiter und heutigen Ko-Chef der AAS, Timo Reinfrank, mehrere gemeinsame Veranstaltungen.
Das Selbstverständnis und die Rolle von Correctiv beschreibt Bastian Schlange in seinem Buch folgendermaßen:
»Im Kampf gegen Desinformation ist es wichtig, dass sich die etablierten Medien als Einheit verstehen, als Schutzwall, um gemeinsam dem Angriff durch Fake News zu begegnen. Die andere Seite macht es genauso.«
Correctiv versteht sich also als Krieger im Narrativ-Kampf mit einer (rechten) Gegenseite und will, dass die gesamte etablierte Presse in diesem Kampf eine gemeinsame Weltsicht mit gemeinsamen Wahrheiten vertritt.
Seit 2019 kooperiert Correctiv auch mit der ebenfalls von Facebook angeheuerten Nachrichtenagentur dpa, die sich ein 30-köpfiges Faktenchecker-Team leistet. Von dpa bezieht die Mehrheit der deutschen Presseorgane ihre Nachrichten. Seit 2020 ist auch die international einflussreiche Nachrichtenagentur AFP mit dabei. Durch die Einbeziehung der Nachrichtenagenturen kam die von Schlange propagierte Bildung einer Einheitsfront der Mainstream-Medien gegen »schädliche Narrative« weit voran. (…)
Gleichzeitig mit dem Faktenchecker-Team von Correctiv ging Anfang 2017 auch der ARD-Faktenfinder beim NDR an den Start. (…) Wie im Falle von Correctiv existieren auch bei den Gründungsmitgliedern des ARD-Faktenfinders enge Verbindungen zur AAS. Gründungschef war Patrick Gensing, der nebenbei als freier Mitarbeiter für die Stiftung tätig war. Seit seinem Ausscheiden beim Faktenfinder schreibt er für die von der AAS herausgegebene Publikation Belltower News. Carla Reveland, die ebenfalls 2017 als freie Mitarbeiterin für die AAS tätig war, arbeitete zunächst als freie Autorin für den Faktenfinder, ab September 2022 dann als feste Redakteurin. 2017 verfasste sie für den NDR einen Artikel über den Monitoringbericht der AAS, ohne ihre Verbindung zur Stiftung zu erwähnen.
Wir können also die Entstehungsphase des Wahrheitskomplexes in Deutschland folgendermaßen zusammenfassen: Ein SPD-Justizminister arbeitete ab 2015 zusammen mit der staatsnahen und staatlich alimentierten Amadeu Antonio Stiftung und dem geheimdienstnahen Institute for Strategic Dialogue daran, die digitalen Medienplattformen zur Moderation von Inhalten mithilfe von externen Faktencheckern zu bewegen. Aus ihrem Umfeld wurden die beiden ersten Faktencheck-Organisationen, Correctiv und der ARD-Faktenfinder, aufgebaut und personell bestückt.
Die Bundesregierung zeigte sich nicht nur ihren deutschen Kooperationspartnern AAS und Correctiv gegenüber großzügig, sondern auch gegenüber dem Institute for Strategic Dialogue. Mit Geld vom Auswärtigen Amt gründete das ISD 2020 das Digital Policy Lab* (DPL). In dieser Arbeitsgruppe koordinieren hochrangige Vertreter von Ministerien und Regulierungsbehörden verschiedener Länder »den regulatorischen und politischen Weg zur Bekämpfung von Desinformation, Hassrede, Extremismus und Terrorismus im Internet.« (…) Die Absicht hinter der Gründung des DPL beschrieb im April 2021 Heiko Maas, der mittlerweile zum Außenminister aufgestiegen war. Er kündigte im Handelsblatt an, er wolle gemeinsam mit der US-Regierung an der Kontrolle und Lenkung der sozialen Medien arbeiten. Im Digital Policy Lab sei man der Meinung, dass »staatliche Regulierung in die Algorithmen eingreifen muss, die entscheiden, welche Inhalte Nutzer präsentiert bekommen«. Der angestrebten gemeinsamen Regulierungsagenda zufolge sollte nicht mehr nur nachträglich die Legalität von Nutzerbeiträgen überprüft werden. Vielmehr sollte durch Anpassung der Algorithmen dafür gesorgt werden, dass die Nutzer von vornherein nur »verlässliche« Informationen zu sehen bekommen. Facebook erklärte seine Unterstützung für die staatliche Regulierung – allerdings sollte diese »nicht allzu stark in das Geschäftsmodell der Onlinenetzwerke eingreifen «.
Den Erfolg dieses Koordinierungsgremiums besichtigen wir heute tagtäglich. Kritische Beiträge, die bestimmte Schlüsselworte enthalten, werden von den Plattformen ausgebremst oder gelöscht. Auf Suchanfragen zu politisch relevanten Themen bekommt man fast nur noch Beiträge der Mainstream-Medien angeboten. Um kritische Beiträge unabhängiger Medien zu finden, muss man schon sehr genau wissen, wonach man sucht.“
>>2799605Quelle:
https://norberthaering.de/buchtipps/wahrheitskonplex-leseprobe/<AAS-Gründerin Anetta Kahane vertrat auf einer Pressekonferenz im November 2020 die These, »weil der Antisemitismus selbst die älteste Verschwörungstheorie überhaupt ist«, seien »Verschwörungstheorien immer antisemitisch, selbst wenn sie sich mit Bill Gates beschäftigen“.Und weil Anetta Kahane älter ist als du und ich sind wir beide anettakahanisch. (Die Frage ist nur noch ob strukturell oder glühend.) Völlig gaga.
>>2799704>>2799605Ohne PDF-Lieferung wertlos.
Kennt ihr schon die zwei neuen Sternchen am deutschsprachigen Linksfluencer-Himmel auf Youtube, Honey Balecta und Chenoalunabrach (immer diese Scheißnamen)? Wenn nicht, schreib ich morgen was zu denen. Sind zumindest besser als offizielle Kanäle der Linkspartei.
>>2801946Und sind die auch wie Dekarldent und 99zu1 auch schon voll vereinnahmt von der GSP-Sekte?
Sobald "dogmatische" Linke z.B. Marxisten, ML, Maoisten etc. ein wenig wachsen, an Popularität gewinnen und von pseudolinken bürgerlich-liberalen Hofnarren (z.B. taz) als Bedrohung für die herrschende Klasse wahrgenommen werden kommen anarchistische Beeinflusser aus irgendwelchen Löchern gekrochen und sagen, die Linke dürfe sich nicht teilen lassen, gleichwohl müsse man "moderate" "Kritik" an "autoritären Linken", "K-Gruppen" (1970er-BRD-Mainstreamdeutsch für Kommunisten) usw. üben, denn schließlich war real existierender Sozialismus auch bloß eine Form von Herrschaft.
Fickt euch in euren scheiß Unis und geht zurück in euer Loch im Arsch der Bourgeoisie. Scheiß Anarchisten.
>>2802132Nee, Honey Balecta und Chenoalunabrach sind beide eher so Rätekommunismus/Anarchosyndikalismus.
Chenoalunabrach verbreitet 1:1 die typischen Rätekommunismusideen wie vor 100 Jahren. Das heißt die 2 Ideen hier:
- Delegierte werden gewählt, die Delegierten delegieren, die Delegierte delegieren usw.
- Es soll imperatives Mandat geben, das jederzeit zurückgezogen werden kann.
Wenn man sich ein klein wenig für Mathe interessiert, sollte man eigentlich sehen können, dass hier eine winzige Gruppe durch
rekursives Gerrymandering sich so ziemlich alles krallen kann. Siehe Cockshott dazu. Cockshotts Lösung ist Losverfahren. Man könnte das rekursive Gerrymandering auch durch proportionale Wahlen verhindern.
So oder so, imperatives Mandat passt nicht dazu. Imperatives Mandat ist für
1 Person, der eine bestimmte Aufgabe
anvertraut wird. Aber eine geloste Person in einer Gruppe kriegt ja kein besonderes Vertrauen. Bei proportionalen Wahlen mit mehreren Gewählten pro Wahlkreis ist ein Gewählter auch nicht der Vertrauensmensch für alle Leute aus dem Wahlkreis, sondern nur eines Teils davon, sowie andere Gewählte von anderen Teilen desselben Wahlkreises Vertrauen bekommen; also macht es keinen Sinn zu verlangen, dass die Mehrheit des Wahlkreises einen zurückpfeifen kann, denn das zerfickt nur den Proporz. (Wenn es keinen speziellen Abwahlmechanismus gibt und man will trotzdem mehr Kontrolle als bisher, kann man einfach die Periode zwischen den Wahlen kurz halten.)
Honey Balecta hat "Werkzeuge" zum Organisieren auf
https://www.macht.jetzt/ oder was Kids heutzutage eher "Apps" nennen. Und wenn ich hier Apps schreibe, dann meine ich so n Ding wasn PDF is und so n anderes Ding bei dem ich mir wünsche, es wäre ein PDF gewesen. Sind Selbstbefragebogen: 1. Welche Ressourcen haben wir und 2. wie viel negatives Feedback von der Obrigkeit stecken wir weg. Das zweite Ding gibt es leider noch nicht als PDF und ihr könnt mich einen Aluhutträger nennen, aber ich würde sowas nur offline machen. Sind schon wichtige Fragen. Man kriegt ein Szenario und hat dabei verschieden starke Optionen fürs Einknicken, dann werden die Szenarien immer härter und man darf dann jedes Mal so stark einknicken wie bei der letzten Frage oder noch stärker. Ich stelle mir vor, das würde sehr gut mit bedruckten Folien funktionieren, die fünf Freunde ausfüllen und dann für ein Gesamtbild übereinander legen.
Ich bin schwerst alkoholkrank.
>>2804094Mach eine Entgiftung, am besten stationär. Danach ambulant Entwöhnungsmedikamente wie Naltrexon nehmen.
Is true that the east is the most chuddy part of the volkland and most of those who romanticise the GDR are western hippies?
>>2804994>Is true that the east is the most chuddy part of the volkland Yes, we love socialism.
>and most of those who romanticise the GDR are western hippies?No, they hate socialism.
>>2804994No westoids think gdr was an extension of Nazi Germany unironically.
Schon mal in diesem r/Freiheitsfront subreddit gewesen? Absoluter linksliberaler Fiebertraum. Öko-Faschistische Propaganda mit völkischer Ästhetik. Jeder der gegen Aufrüstung ist, ist einer von diesen Putin Tankies.
>>2805049Btw, I am a Westoid and this is what I was taught in case you are wondering. You get literally taught that the GDR never really denazified, that their army is basically an extension of the old Wehrmacht/Prussian armed forces. No word over NATO and the West German secret service literally being founded by Nazis.
>>2805267Must be a different west where you come from. They told me GDR was soviet influenced dictatorship disguised as socialism and basically a prison.
>>2805058>r/FreiheitsfrontLeute sagen es wäre ironisch. Ironie ist wenn man das Gegenteil meint von dem was man sagt. Aber das hier ist Selbstparodie um sich vor Kritik zu schützen. Der "Humor" ist, dass man nicht wirklich ein Hitler-Fan ist. Man ist nicht
sooo scheiße, und mit dem Verweis darauf tut man so, als hätte man widerlegt, dass man scheiße ist. Man meint aber eben nicht das Gegenteil. Die nationalistische Botschaft ("wir" gegen "die Russen" und "die Chinesen") ist ernst gemeint.
>>2805267Zoomer hier. Bei mir wurde das in Geschichte schon angesprochen, aber sehr relativierend. "Hätte man das nicht gemacht, hätte der Staat nicht existieren können, sowohl im Osten als im Westen. Die DDR hat dann zu Propagandazwecken den einen oder anderen Nazi hingerichtet oder ausgeliefert, und später die rechten Skinheads aus ideologischer Verblendung ignoriert." So wurde das erzählt. Wie viele der Skinheads wurden eigentlich vom Westen bei euch drüben eingepflanzt?
>>2806222>zu Propagandazwecken den einen oder anderen Nazi hingerichtet Mit Naziverbrechern hat man nicht lange gefackelt, sie wurden im Geheimen hingerichtet (bis zur Abschaffung der Todesstrafe).
>oder ausgeliefertLol "Auslieferungen". Der Westen hat einige seiner liebsten "Dissidenten" gegen Devisen aus dem Knast freigekauft.
>die rechten Skinheads aus ideologischer Verblendung ignoriert.Bitte?!?! Zunächst ließ man irgendwelche Jugendszenen weitgehend in Ruhe. Doch wenn sich ein Verdacht auf antikommunistische, rassistische oder faschistische Betätigung aufdrängte wurden solche Gruppen vom MfS infiltriert. Als gefährlich eingestufte Rädelsführer landeten im Jugendwerkhof, im Knast oder wurden abgeschoben in den Westen. Dazu zählen u.a. Typen, die heute als "Opfer der SED-Diktatur" auftreten.
Es gab zu DDR-Zeiten Fußballrowdys, die mit dämlichen Sprüchen ihre Gegner provozierten (und in schweren Fällen dafür eingesperrt wurden), aber ich hab vor '89 nie einen Skinhead gesehen. Bin allerdings nicht in der Großstadt aufgewachsen. Sofort nach der Wende waren Bomberjackenträger mit Fleischmütze dann plötzlich überall, auch bei uns auf dem Dorf war man als Jugendlicher nun entweder "rechts" oder "links" und Schlägereien unter Jugendlichen vor der Disco waren nun nicht mehr Dorf A gegen Dorf B sondern "Rechte" aus Dorf A gegen "Linke" aus Dorf B.
Was hier kurz vor der Wende allerdings schon zirkulierte waren Tapes von westdeutschen Bands wie Onkelz, Störkraft, Kahlkopf, Endstufe. Da ab Mitte der 80er die Abschottung zur BRD, auch was Reisen und gegenseitige Besuche betraf, deutlich lockerer war als vorher gehe ich davon aus, daß das Zeug von westdeutschen Glowies über Kontaktleute in Unis, Kirchen oder privat rübergeschmuggelt und verbreitet wurde. Nach dem Fall der Mauer wurde mit den Tapes Propagandamaterial von DVU und NPD verteilt (in der Schule!). Daß die Neonaziszene im Westen im Wesentlichen ein Produkt der mit ehem. Nazifunktionären durchsetzten Geheimdienste war ist ja nicht wirklich ein Geheimnis. Die hat nach dem Fall der Mauer halt massiv expandiert und stieß natürlich in der Wendezeit auf keinerlei Gegenwehr, zumal sofort alle Beamten, Lehrer und ÖD-Mitarbeiter mit bekannter SED-, NVA- oder MfS-Tätigkeit aus dem Dienst entfernt und durch zugezogene westdeutsche Beamte ersetzt wurden, wofür natürlich nur die allerreaktionärsten, antikommunistischsten, korruptesten dunkelschwarzbraunsten Arschlöcher in Frage kamen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrsportgruppe_Hoffmann>Laut dem Geheimdienstexperten Rolf Gössner bildete die WSG fast alle Mitglieder einer angestrebten NSDAP-Untergrundorganisation aus, die der V-Mann Werner Gottwald 1975 unter dem Tarnnamen „Kurzlehrgang des 1. Schießklubs Bocholt e. V.“ gegründet hatte.Der westdeutsche Bildungsapparat vermittelt Schülern im besten Fall aus dem Kontext gerissenes Halbwissen über die DDR, UdSSR, VR China, Kuba etc. oder glatte Lügen.
>>2802132Was ist die GSP-Sekte? Bitte um Aufklärung, bin nicht so tief in der Lore deutscher vermeintlich "linker" Influencer.
>>2806341GSP steht für Gegenstandpunkt, eine Zeitschrift die du vier mal im Jahr kaufen kannst und in der immer das Gleiche steht.
>>2806341GSP hat damit eigentlich nix zu tun, die gibt es seit den 80ern und sind dort aus der "Marxistischen Gruppe" an den Unis hervorgegangen. Karl Held war da lange Zeit der Obermufti, jezt ist es Peter Decker.
Was
>>2806439 sagt. Nur scheint der GSP aufgrund fehlender Massenbasis aber nervtötender Onlinepräsenz mittlerweile die Strategie zu verfolgen, linke Influencer für sich zu gewinnen. Ein bisschen die LaRouch-Taktik, wie bei jeder Sekte halt.
Die "Analysen" des GSP sind hochtrabend geschrieben, in einem pseudo-bildungsbürgerlichem, aber doch sehr eigenen Jargon und einem fürchterlichen Satzbau, der dich dazu zwingt, alles doppelt zu lesen - aber doch meistens eher unseriös und von dem etwaigen Autor oft aus der hohlen Hand oder eieer fixen Idee heraus formuliert, und dann in GSP-Format gepresst.
Welche Haarfrisur sollte ich tragen? Bekomme schon starke Geheimratsecken. ;_;
>>2806439>>2806609Danke euch. Also irgendwie auch nur der gleiche Fiebertraum wie alles andere, was sich hierzulande links, sozialistisch oder kommunistisch nennt.
>>2806710Gibt doch gute Leute, man muss nur gucken wo. Chenoalunabrach hat jetzt ein Video auf Youtube zur Interventionistischen Linken, weder eine Abrechnung noch Dauerwerbesendung. Fands sehr informativ. Gibt auch eine neue Folge von Kommunisten Kneipe, mal wieder mit Fabian Lehr. Thema:
Wie rechtsradikal sind die Grünen? >>2807113War 'ne überspitzte Formulierung, natürlich gibt es auch ein paar manierliche 'Creator'.
>>2807113Kommunistenkneipe ist ganz okay, mich stört es nur, dass die beiden, die dahinter stehen, ziemliche Spalter sind. Sind aus der DKP ausgetreten und dann zu dieser "Kommunistischen Partei" (aus der KO hervor gegangen) gegangen, die nichts anderes macht, als gegen die DKP zu schießen.
>>2807157Das Problem tritt immer dann auf, wenn ein "Creator" zu groß wird. Dann entwickeln sich gewisse Eigendynamiken und Zwänge, denen du nicht entkommen kannst, gerade wenn du Content produzierst, der nicht mit der FDGO so 100% vereinbar ist. Bei den Anglos respektiere ich Leute wie BadEmpanada und Hakim dafür, dass sie trotz ihrer Größe einigermaßen ihren Kurs halten (ohne dass ich alledem zustimmen würde, was die so produzieren).
Wenn man Marxfan ist, alle Bände von Das Kapital im Schlaf aufsagen kann und den Gegenstandpunkt sehr wohlwollend liest und immer wenn es holprig wird in Gedanken wieder ganz bei Marx ist, dann findet man Gegenstandpunkt auch gut. (Man lernt allerdings auch nichts dazu.) Wenn man viel Marx gelesen hat und sehr pingelig ist, findet man beim Gegenstandpunkt lauter wirres Zeug:
https://simonhegelich.substack.com/p/kritik-der-konkurrenz-der-kapitalistenWirres findet man auch bei den besten Marxkennern, wenn die schnell und aus dem Stregreif was erklären müssen. Aber dass sowas im Druck erscheint ist eine Katastrophe.
>>2808368Er hat es doch eindeutig gesagt:
Der Tag hat uns befreit, darum feiern wir den Tag.
>>2808368Warum gibt man sich mit solchen rethorischen Zaubertricks überhaupt zufrieden? Schlechter Journo.
>>2808537Weil das sonst deine letzte Teilnahme an der Bundespressekonferenz, und die haben jederzeit die Möglichkeit dich abzuwürgen.
Florian Warweg ist der "giftigste" da, frägt auch oft zweimal nach, bekommt aber auch keine Antworten.
Chenoalunabrach (wie spricht man das aus?) hat schon wieder ein Video rausgekloppt. Engels gegen den Moral-Sozialismus. 100 % korrekt zusammengefasst.
>>2810583schalt eine anzeige, schwuchtel
Germans, answer:
>>2811046>>2811001>>2811061Es ist das selbe Bild.
>>2812062nach sachsen-anhalt
>Nothing can stop Germany’s moral panic over antisemitismBad Memories by Eva Menasse
https://www.equator.org/articles/germany-antisemitism-eva-menasseThis is a very good and thorough text. Warning: Long, may cause hair loss.
>>2814872Wenn man ewigen Schuldkult betreibt, darf man sich über Israelbücklinghaftigkeit nicht wundern. Geliefert, wie bestellt.
>>2815038Und warum macht deine blaue Dullipartei nebst ihren ganzen europäischen und amerikanischen Deppenpendants ohne Schuldkult zu betreiben Bückling vor Israel (um das Mindeste zu sagen)?
Einfach mal die Fresse halten, /pol/.
>>2815089OMG, wer ist sie? 😍💦🍆
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